Dr. Gundula Garbe, Principal IT-Beraterin bei Telekom/T-Systems, gab intensive Einblicke in das von der HR geförderte Pilotprojekt und zeigte, wie generationenübergreifende Teams mit Emotionen zu echten Dreamteams werden können.
Katrin Klemm, Story Coach in Hamburg, berichtete sehr anschaulich, wie sie als externe Beraterin das Kern-Team der "Women@T-North-Community" auf dem Weg zum Dreamteam begleitet hat. Und wie wichtig hierbei Selbstreflektion, emotionale Offenheit und Fokussierung von individuellen Stärken und deren Verzahnung zu einer Teamleistungsfähigkeit ist.
Yvonne Jacob, Team Coach in Hamburg, teilte mit uns ihre Erfahrungen, wie sie aus einem Haufen ein Team geschmiedet hat. Eine zunächst rein zweckorientiert und international zusammengesetzte (oder sollten ich sagen, zusammengewürfelte?) Gruppe für ein Pharma-IT-Compliance-Projekt konnte sie zu einer stabilen Grundlage für erfolgreiche Zusammenarbeit als Team verhelfen.
Wenn Empathie und Vertrauen die Secret Sauce für leistungsfähige Teams darstellen, dann ist eine weitere Geheimzutat, dass der Teambildungsprozess am besten von außen, von einer Person außerhalb des Teams gestaltet wird. So können Methoden und Prozesse souverän gesteuert werden ohne Involvement in die Team-Aufgaben und Team-Ziele. Dies kann ein agiler Coach aus dem Firmennetz sein oder eine erfahrene externe Beratung.
Eine entscheidende Rolle für dieses Pilotprojekt spielen die analytischen Erkenntnisse darüber, wie im Konkreten die Perspektiven, die Kompetenzen und auch die persönlichen Eigenarten aller Teammitglieder einbezogen und zielgerichtet genutzt werden können. Eine weitere Stufe der Datenanalyse dieses Piloten beleuchtet derzeit die Frage, wie sich die Leistungsfähigkeit und Effizienz eines Teams tatsächlich steigert, wie und mit welchen Daten und KPIs sich das messen und zeigen lässt.
Beispielhaft zeigt sich ein Erfolgskriterium beim kontinuierlichen generationenübergreifenden Wissensaustausch - eine explizite Herausforderung vieler Unternehmen mit Blick auf den demografischen Wandel, der derzeit in den Belegschaften Fahrt aufnimmt.
Das Teilen von Wissen und die gegenseitige Unterstützung mit fachlichem, methodischem, prozessualem und organisationalem Wissen wird leichter, wenn zuvor proaktiv eine Vertrauensbasis generiert wurde.
Die zwischenmenschliche Empathie bildet hierbei die Grundlage für individuelle wie ergebnisbezogene Verlässlichkeit und Selbstverantwortung. Spannend ist die Erkenntnis, dass diese Empathie und das Vertrauen im Team sogar als kulturelles Kapital "vererbt" wird. Ist beides einmal etabliert, wird diese Haltung und das Mindset aufrechterhalten und neu hinzukommende Teammitglieder werden schnell und erfolgreich integriert und ongeboardet - und damit leistungsfähig. Und die Bindung an das Team wird gestärkt. Mehr kann eine betriebswirtschaftliche Perspektive sich nicht wünschen.